Für die Energiewende vor Ort

 

Als Ihr Stadtwerk vor Ort sehen wir es als unsere Pflicht an, aktiv an der Energiewende mitzuwirken. Mit stetig neuen Projekten sorgen wir für einen langfristig reduzierten CO2-Ausstoß und damit für eine erhöhtes Wohlbefinden vor Ort.

 

 

Unser Beitrag zur Energiewende

 

 

 

Unser KLIMA-Zähler

Durch Blockheizkraftwerke, regenerative Energieerzeugung und Klimaneutralstellungen tragen wir dazu bei, CO2-Emissionen zu reduzieren und das Klima zu schützen. Für jede Maßnahme berechnen wir hierzu die eingesparten CO2-Mengen auf Basis aktuellster, wissenschaftlicher Daten.

 

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Denn durch den Ausstoß von klimaschädlichem CO2 wird der natürliche Treibhauseffekt der Erde vom Menschen verstärkt. Die Erwärmung der Atmosphäre und der Meere kann in den Trockengürteln der Erde zu verstärkter Wüstenbildung, in den Tropen zu vermehrten tropischen Wirbelstürmen und in den Polregionen zum Abschmelzen großer Eismassen beitragen. Lokale Ökosysteme werden hierdurch geschädigt und Pflanzen und Tiere, wie etwa der Eisbär, verlieren ihren Lebensraum.

Für jede Maßnahme, die die Stadtwerke im Bereich Klimaschutz ergreifen, werden die eingesparten oder vermiedenen CO2-Mengen auf Basis aktuellster, wissenschaftlicher Daten ermittelt. Die zugrundeliegenden Emissionsfaktoren, die unser Klimaschutz-Zähler verwendet, werden fortlaufend von der KlimaManufaktur überprüft und angepasst. Alle zwei Jahre wird die zugrundeliegende Datenbank durch einen unabhängigen Wirtschaftsprüfer testiert.

Alle gekennzeichneten Maßnahmen werden in der zentralen Datenbank erfasst. Dabei werden jeweils die Anzahl bzw. Mengen einer umgesetzten Maßnahme erfasst, etwa die Menge des klimaschonend produzierten Stroms in einem bestimmten Jahr. Diese Jahressumme wird dann mit einem Emissionsfaktor multipliziert, um die Emissionsminderungen in Form von Tonnen CO2-Äquivalent zu berechnen. Das CO2-Äquivalent ist die Maßzahl für den relativen Effekt eines bestimmten Reagens als Beitrag zum Treibhauseffekt.

Alle Umrechnungsfaktoren für die Berechnung der CO2-Einsparung basieren auf gut recherchierten Daten. Es werden nur anerkannte Quellen verwendet und dabei ausschließlich konservative Werte für die Ermittlung der Einsparungen herangezogen. Die verwendeten Faktoren wurden von der Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung im Verband kommunaler Unternehmen (VKU) zusammengetragen und werden von der KlimaManufaktur jährlich überprüft.

Die eingesparte CO2-Menge, die vom Klima-Zähler angezeigt wird, stellt die Summe aller CO2-Einsparunen dar, die wir durch unsere Aktivitäten seit Beginn der Zählung erreicht haben. Der KLIMA-Zähler zeigt die Gesamtsumme dieser CO2-Einsparungen in Tonnen CO2-Äquivalent (t CO2e) an. Wahlweise wird die Summe in der Anzahl von Bäumen dargestellt, die für die gleiche CO2-Einsparung gepflanzt werden müssten. Die Darstellungform Weltumrundungen zeigt die mit einem durchschnittlichen Auto gefahrene Strecke, die vermieden werden müsste, um die durch unsere Aktivitäten eingesparten CO2-Emissionen zu erreichen. Diese Strecke ist durch Weltumrundungen mit dem Auto dargestellt (40.075,017 km), da der Wert sonst zu groß würde.

Neben CO2 gibt es noch weitere Treibhausgase, die sich schädlich auf das Klima auswirken. Die Klimawirkung ist dabei unterschiedlich. CO2, als das am meisten emittierte Treibhausgas, hat sich dabei als Maßstab etabliert. Die Klimawirkung der anderen Gase wird daher in CO2-Äquivalenten oder auch CO2e (CO2 equivalent) dargestellt. Methan (CH4) z.B. hat eine 21mal höhere Treibhauswirkung wie CO2. Daher entspricht die Emission von 1 t CH4 in ihrer Wirkung auf das Klima der Emission von 21 t CO2 oder anders dargestellt 1 t CH4 = 21 t CO2e.

Der angezeigte Wert setzt sich zusammen aus den vermiedenen CO2-Emissionen seit Beginn der Zählung und Werten des aktuellen Jahres, die ständig steigen. Die sich ändernden, aktuellen Jahreswerte basieren auf den Vorjahreswerten, da angenommen wird, dass die beteiligten Stadtwerke mindestens wieder dieselbe Menge CO2-Einsparung erzielen werden wie im Vorjahr. Der Vorjahreswert wurde durch die Sekunden eines Jahres geteilt und steigt daher jede Sekunde. Sollte sich beim Jahresabschluss zeigen, dass die tatsächlich eingesparten CO2-Emissionen geringer oder höher waren als im Vorjahr, wird der Wert nachträglich angepasst.

Klimaschonender Fuhrpark

Die HEWA GmbH bekennt sich zum Ziel einer an Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit orientierten Wirtschaftsweise. Vor diesem Hintergrund werden laufend verschiedene Projekte und Maßnahmen im Unternehmen eingeleitet. So hat sich die HEWA GmbH bspw. dem Projekt „Beschaffung von Firmenwagen nach Klimaschutzkriterien“ des VBEW angeschlossen. Dieses Projekt war Teil des Umweltpaktes Bayern und hatte eine Laufzeit von 2015 bis 2020.

Im Kern ging es darum, nur noch Pkw-Firmenwagen zu beschaffen, die einen CO2-Ausstoß von weniger als 120g/CO2/km (für die Geschäftsführung) bzw. 95 g/CO2/km (für die zweite Führungsebene) aufweisen. Angetrieben durch staatliche Fördermaßnahmen und der steuerlichen Privilegierung hat sich diese speziell an Dienstwagen gerichtete Initiative inzwischen aber selbst überholt. Die Einhaltung der in 2015 definierten CO2-Grenzwerte ist mehr oder weniger eine Selbstverständlichkeit geworden. Die Initiative wurde daher zum 31.12.2020 geschlossen.

Dennoch hält die HEWA GmbH weiterhin an den grundlegenden Zielen der Energiewende auch im Bereich der Mobilität fest. Dabei setzen wir neben einer 100% CO2-neutralen Erdgas-Mobilität zudem auf Elektromobilität.

Die zwei neuen VW ID.3 (HEB-KU 902 und HEB-KU 200) setzen die CO2-Emissionen auf Null, da der Ladestrom hierfür vorwiegend aus der PV-Anlage auf dem Dach des Firmengeländes stammt.

Solarenergie

Im Dezember 2010 begann die HEWA GmbH mit der Errichtung eigener Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) zur Erzeugung von Strom aus regenerativen Energiequellen. Waren Ende des Jahres 2009 erst 0,5 MW installierte Erzeugungsleistung im Stromnetz der HEWA GmbH integriert, so hat sich die Anschlussleistung bis Jahresende 2018 signifikant erhöht. Zwischenzeitlich sind 3,8 MW installierte Leistung aus PV-Anlagen am Hersbrucker Verteilungsnetz.

Eine PV-Anlage am Lärmschutzwall „Hirtenbühl West“ erzeugt mit einer installierten Leistung von 253 kWp seit 12/2011 nicht nur ca. 250.000 kWh jährlich sondern bietet Hersbrucker Bürgern auch die wirtschaftliche Teilhabe an einer zukunftsweisenden Investition.

 

Seit dem 31.07.2014 erzeugt eine weitere PV-Anlage für die HEWA GmbH Strom aus erneuerbaren Energien. Auf dem Dach des Verwaltungsgebäudes in der Wilhelm-Ulmer-Straße sowie auf den Dachflächen der dazugehörigen Garagen und des Carports produziert die Anlage mit einer installierten Leistung von 45 kWp insgesamt ca. 43.000 kWh pro Jahr. Diese Strommenge soll zu einem weit überwiegenden Teil für den Eigenverbrauch genutzt werden.

 

Seit Juni 2020 erzeugt eine neue PV-Anlage (9,86 kWp) auf dem Dach der Aufbereitungsanlage in der Amberger Straße knapp 10.000 kWh Strom, der in großem Umfang für die Wasserversorgung selbst verbraucht wird.

 

Die PV-Anlage auf dem Dach der Grundschule Altensittenbach verfügt über eine installierte Leistung von 26,64 kWp und speist seit 12/2010 jährlich ca. 25.000 kWh Strom in das Hersbrucker Netz ein.

 

Die PV-Anlage auf dem Dach der Wassergewinnungsanlage „Am Lindlberg“ hat eine installierte Leistung von 17,6 kWp. Hiermit wurden in der Vergangenheit jährlich etwa 14.000 kWh ins Netz der HEWA GmbH eingespeist.

 

 

Mit einem „KLICK“ können Sie sich über alle von uns betriebenen PV-Anlagen detailliert informieren

 

Nachstehend sind momentane Leistung und Leistungsverlauf der PV-Anlage „Lärmschutzwall Hirtenbühl“ zu sehen

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Umweltfreundliche Fernwärme

Bei der Kraft-Wärme-Kopplung werden Strom und Wärme als Koppelprodukt in einer Anlage erzeugt statt örtlich getrennt in verschiedenen Anlagen. Blockheizkraftwerke (BHKW) werden seit Jahren zur dezentralen Stromversorgung bei gleichzeitiger Nutzung der Abwärme eingesetzt. Die Abwärme, die zwangsläufig bei der Stromproduktion anfällt, wird somit zur Raumheizung und Warmwasserbereitung der angeschlossenen Objekte genutzt.
Die Energieeffizienz bei der Kraftwärmekopplung wird im Vergleich zur konventionellen getrennten Strom- und Wärmeerzeugung um 31%-Punkte erhöht und die CO2 Emissionen um fast 60% reduziert.

Umweltfreundliche Fernwärme der HEWA bestätigt

Das Nahwärmenetz der HEWA GmbH in der Sandgasse/Haidplatz in Hersbruck wurde von einem externen Gutachter mit einem hervorragenden Primärenergiefaktor von 0,09 zertifiziert.

Die Zertifizierung ist auch ein Ergebnis der Einführung der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2002. Diese setzt nicht nur den Energieverlusten von Gebäuden enge Grenzen sondern bewertet auch Energieverluste in der Heizungs- und der Anlagentechnik. Zusätzlich fordert sie die primärenergetische Bewertung der eingesetzten Energieträger. In den Faktor fließen neben Netzlänge und Netzverlusten vor allem die verwendeten Energien und die Erzeugungsart ein.

Das BHKW im Nahwärmenetz der HEWA wird mit Biomethan betrieben, was sich in einem günstigen Primärenergiefaktor widerspiegelt. Biomethan wird aus geernteter Biomasse, Gülle oder organischen Abfällen produziert und auf Erdgasqualität aufbereitet, bevor es in das Energienetz eingespeist wird.

Im Vergleich zu reinem Heizen mit Öl mit einem Primärenergiefaktor von 1,1 weist die Hersbrucker Fernwärme im Versorgungsgebiet des BHKW in der Sandgasse mit 0,09 einen wesentlich günstigeren Wert auf. Damit können finanzielle Aufwendungen für die Gebäudesanierung oder den Neubau in Grenzen gehalten werden, wodurch auch Mietkosten niedriger ausfallen können.

Bürgerbräu Wärmekraftwerk – natürlich mit HEWA

Die Wärmeversorgung im Altstadtquartier mit der Heizzentrale auf dem Gelände der Bürgerbräu ist ein weiterer Meilenstein zur erfolgreichen Entwicklung des neuen Geschäftsbereichs der HEWA GmbH.

Bereits im November 2017 erfolgte der Spatenstich für die Heizzentrale. Seit Dezember 2018 werden die ersten Kunden mit nachhaltig erzeugter Wärme und Strom aus dem hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplungsprozess (BHKW) versorgt und der Ausbau des Netzes geht weiter.

Der Primärenergiefaktor wurde durch einen externen Gutachter mit einem sehr guten Wert von 0,55 zertifiziert. Im Vergleich dazu: Heizen mit Öl führt zu einem Primärenergiefaktor von 1,1.

Innovativ an diesem Projekt ist zudem, dass das BHKW Kernstück einer sogenannten Kundenanlage ist. Dadurch können die direkt angeschlossenen Endverbraucher den vor Ort erzeugten Strom ohne die Nutzung des öffentlichen Netzes der Versorgung beziehen. Das ist nicht nur ein wirtschaftlicher Vorteil für alle Beteiligten, sondern nutzt auch der Umwelt.

Weitere Informationen zu unseren Nahwärmenetzen