Allgemeine Informationen

Die energie- und klimapolitische Zielsetzung der Bundesregierung unterstreicht die zukünftige Bedeutung der gekoppelten Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Demnach soll der Anteil von KWK-Strom an der Gesamtstromerzeugung bis zum Jahr 2020 auf 25% erhöht werden. Ausgehend vom Anteil des KWK-Stroms im Jahr 2002 (13,9%) stellt dies nahezu eine Verdopplung dar.

Bei der Kraft-Wärme-Kopplung werden Strom und Wärme als Koppelprodukt in einer Anlage erzeugt statt örtlich getrennt in verschiedenen Anlagen. Blockheizkraftwerke (BHKW) werden seit Jahren zur dezentralen Stromversorgung bei gleichzeitiger Nutzung der Abwärme eingesetzt. Die Abwärme, die zwangsläufig bei der Stromproduktion anfällt, wird somit zur Raumheizung und Warmwasserbereitung der angeschlossenen Objekte genutzt. Der Primärenergiebedarf bei der Kraftwärmekopplung wird im Vergleich zur konventionellen getrennten Strom- und Wärmeerzeugung um 36% und die CO2 Emissionen um fast 60% reduziert.
Damit das bundesweite Ziel von 25% KWK-Strom bis 2020 erreicht werden kann, ist noch viel zu tun.

Gerade kleine und mittlere Versorgungsunternehmen haben hier eine gute Startposition auf dem neu aufkommenden Markt. Die HEWA GmbH ist sich dieser Verantwortung aber auch Chance bewusst und baut ihr Engagement in effizienter und umweltfreundlicher Stromproduktion konsequent weiter aus. Die Inbetriebnahme des Nahwärmenetzes Sandgasse/Haidplatz ist ein erster kleiner Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele und zur nachhaltigen Ausrichtung als Energieversorger. Das BHKW wird zudem mit Biomethan betrieben, d.h. durch Biogas aus geernteter Biomasse, Gülle oder organischn Abfällen, das anschließend zu Erdgasqualität aufbereitet und in das vorhandene Erdgasnetz eingespeist wird. Der Energieträger Biomethan schützt durch den Einsatz nachwachsender Rohstoffe (NawaRo) das Klima, verringert die Importabhängigkeit, fördert die regionale Entwicklung und nützt die bestehende Infrastruktur des Erdgasnetzes.

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